Yin und Yang

Yin und Yang werden in den 12 Axiomen folgendermaßen beschrieben:

Die 2 Pole , “+ und –” der unendlichen Leere ,des Dao – “0”. Sie erzeugen sich beständig. Sie ziehen sich an und stoßen sich ab. Yin erzeugt Kälte, Yang Hitze. Eines verdrängt das Andere. Alles wird durch ihre Beziehung zueinander bestimmt. In allen Dingen und Erscheinungsformen verändern sie sich ununterbrochen. Sie sind nie konstant. Nichts ist vollständig Yin. Nichts ist vollständig Yang. Immer ist eines gerade überwiegend. Yin erzeugt Yang. Yang erzeugt Yin. Eines innen das andere außen.

Diese Prinzipien wurden sehr gut im I Ging beschrieben:

Historisch ist das I Ging viel älter als die Yin-Yang-Lehre (陰陽 / 阴阳 Yīn Yáng), folgende Zuordnun-gen für die zwei „Linien“ (兩儀 Liǎng Yí) sind jedoch mit der Zeit üblich geworden:

Die durchgezogene Linie steht für das yáng (陽): Ausdehnung, maskuliner Aspekt, Licht, Le ben, ungerade Zahlen, Durchdringung, Berge; in Indien der Lingam. Symbol ist der Drache.

Die unterbrochene Linie steht für das yīn (陰): Zusammenziehung, femininer Aspekt, Dun kelheit, Nacht, Tod, gerade Zahlen, Widerstand, Wasserläufe; in Indien die Yoni. Symbol ist der Tiger.

Jeder Wandlungsprozess wurde in das I Ging eingetragen. Ursprünglich war es kreisförmig angeordnet, um so das Dao zu symbolisieren in dem sich Yin und Yang ununterbrochen zueinander in Beziehung setzen.

Die 8 Seiten der Welt – die 8 Angriffs/Verteidigungsrichtungen beim Kung Fu.

Die 8 Himmelsrichtungen die sich wieder den Elementen zuordnen lassen. Diese haben auch ihre Entsprechung zu den inneren Organen des Körpers, sowie den Jahreszeiten…

Seite „I Ging“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. Juli 2011, 17:25 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=I_Ging&oldid=91927592 (Abgerufen: 7. August 2011, 07:27 UTC).

 
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