Qi als Energieform

Um Qi (Lebensenergie oder Energie des Spirituellen) zu stärken, gibt es auch die Möglichkeit den Körper und seine Energiebahnen (z.B. durch Akupunktur), wie eine Antenne zu nutzen. Siehe Mudras, um so bestimmte Fähigkeiten und Bewusstseinszustände zu erlangen. Qi kann gelenkt werden, um gefährdete Körperstellen zu schützen. Das angreifende Qi kann zerstreut oder abgeleitet werden.

Um das Qi lenken zu können, muss der Kung Fu Schüler lernen, das Qi zu visualisieren, es zu fühlen und dort hinzuschicken, wo es gebraucht wird. Bei höheren Stufen sollte es möglich sein, dieses auch außerhalb seines Körpers zu bewegen. Siehe auch z.B. bei den indischen Yogis. Beim Training sollte auf Rhythmus geachtet werden, welcher Wandlungen vollziehen kann und dafür sorgt, dass die Abläufe nicht erstarren. Stärke wandelt sich in Weichheit und Schwäche in Stärke.

Das “Wahre” liegt außerhalb von Worten und kann nur „von Herz zu Herz” übertragen werden, bzw. selber erfahren. Ist das Qi gereinigt, beginnt der Mensch in eine andere Bewusstseinsebene aufzusteigen. Qi ist mit allem verbunden – auch mit dem, was bereits war…

So ist alles im Kosmos, auch in den Kampfkünsten, von Rhythmus geprägt. Es ist wichtig, den richtigen Rhythmus zu finden, sein eigenes Musikstück zu kreieren und mit in den großen Chor der Natur einzustimmen. Den Herzschlag des Universums fühlen.

Weiterführende Informationen zu Mudras, den verschiedenen Gesten und Posen in der tibetischen Ikonographie:

http://www.thangka.de/Icono/Mudras/Mudras.htm [Zugriff: 2018].

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