KRANICH - Stabilität und Balance

Der Kranich stützt seine Angriffe auf Bewegungen mit dem Kopf, Schnabel und den Schwingen. Er wird Angriffe ablenken, anstelle sie hart zu blocken. Das Geheimnis der Unbesiegbarkeit des Kranichs ist, dass er mehr passiv agiert. Der Kranich wartet konzentriert ab um dann seinerseits die Konzentrationsschwächen des Gegenübers für sich zu nutzen. Seine Angriffe erfolgen dabei meist schnell und präzise. Um seine Beute zu beobachten steht der Kranich meist auf einem Bein. 

Der Kranich erfordert vom Schüler ein gutes ausbalanciertes Gleichgewicht. Wir halten einen ausdauernden Stand auf einem Bein, wobei der Oberkörper Ausweichbewegungen beschreiben kann. Dasselbe Bein kann durchaus mehrmals hintereinander angreifen. Der Angriffswinkel wird verändert, um in eine bessere Ausgangsposition zu kommen. Weiche/ weiterleitende Blocks mit Schlägen der zusammengelegten Fingerspitzen zielen auf empfindliche Punkte des menschlichen Körpers. Im Kranichstil wird sehr viel wert auf die Flexibilität des Ausführenden gelegt – daher auch auf die Dehnung. Um die Konzentrationsebene des Kranichs zu erreichen muss der Schüler seinen Willen konzentrieren, um in Ruhe auf seine Bewegungen zu achten. 

Quellen:
Abs. 1 – Seite „Tierstile des Kungfu“. In: Wing Chun Kung Fu. URL: https://www.wingchunkungfu.de/artikel/Tierstile-des-Kungfu.html (abgerufen am 15.06.2018).
Abs. 2 – Seite „Die Tierstiele“. In: Shaolin-Mönche. URL: https://www.shaolin-moenche.de/Die-Tierstile-des-Shaolin-Kung-Fu/9a932817-e58a-4725-8034-61f3f0e1fbb0 (abgerufen am 15.06.2018).

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