Der Körper im Gleichgewicht der Elemente

In der chinesischen Medizin sind die 5 Elemente, die Grundlage zur Heilung und sollen einen Anstoß geben, sich selbst immer weiter in Harmonie zu begeben.

Auch beim Kung Fu, geht es darum, mehr Selbstvervollkommnung zu erreichen, alle Sinne zu nutzen und die unendlichen Möglichkeiten, die unser Körper und Geist uns bietet, zu erfassen. Ein Ungleichgewicht der Elemente würde uns zurückwerfen. Es geht darum,  Geheimnisse unserer Lebensenergie zu erkennen und zu nutzen, um schlussendlich sein zu können – im Einklang von Körper, Geist und Seele – mit allem was ist und was nicht ist. Die Einheit des menschlichen Mikrokosmos mit dem übergeordneten Makrokosmos .

Jedem Element werden Töne zugeordnet. Asiatische Heiler erkennen am Klang der Stimme eines Patienten, welches Element in Disharmonie ist. Zu viel Feuer (Herzenergie), lässt die Stimme schrill klingen. Zu viel Holzenergie (Leber), hat eine laute/ cholerische Stimme zur Folge und Metall (Lungenenergie), macht die Stimme weinerlich. Zu wenig Wasser macht de Niere kraftlos und matt. Nun haben die Elemente positive wie negative Aspekte. Positive sind z.B.: Mut, Freude, Authentizität etc..

In Bezug zu den asiatischen Kampfkünsten des Kung Fus, heißt das, dass auch ein unbekannter Gegenüber, sofort in seinem Energiepotenzial eingeschätzt werden kann – aufgrund seiner Stimme, seines Auftretens, der Körperhaltung und seines Blicks. Sein gesamtes Erscheinungsbild offenbart die Stärken und Schwächen seines Energiehaushaltes.

Gleiche Techniken werden in der Diagnose  von asiatischen Heilkünstlern angewandt. Noch einfacher ist es, wenn die Sensibilität so ausgearbeitet wird, dass man eins wird mit dem Gegner.

Übungen

Um sich die Übungen zu verinnerlichen, sollte man über dem entsprechenden Element meditieren:

Holz: Unter Bäumen, im Wald oder in der Nähe eines Bambushaines

Wasser: Im Wasser und im Schnee

Luft: Den alten Meistern soll es gelungen sein, keine Spuren mehr auf dem Boden zu hinterlassen

Erde: In einer Höhle oder an einem Ort mit viel Erdkontakt. Möglichst barfüßig den Puls der Erde aufnehmen. Nichts soll einen von der Stelle bewegen können.

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