Handstile

Den Schülern wird meist empfohlen, sich mit dem Tier oder Element ihrer jeweiligen Form zu beschäftigen. Dazu gilt es einen Tierstil, bzw. ein Element zu wählen, welches ihrer Konstitution entspricht. So sollte jemand der anmutige, geschmeidige Schritte bevorzugt und eine entsprechende Beweglichkeit besitzt mit der Schlange anfangen. Jemand der kräftige, harte Techniken bevorzugt mit dem Tiger. Es ging im Kung Fu immer um die Vereinigung des Harten mit dem Weichen, des Yang mit dem Yin.

„Wobei jedem Tier des chinesischen Kalenders alle 12 Jahre ein anderes Element zugeordnet wird. So das alle 60 Jahre  das gleiche Tierkreiszeichen mit dem selben Element zusammenfällt.“

Kriegsmönche, die bekanntesten sind aus dem Shaolin-Kloster, erwarben ihre Fähigkeiten zur Selbstverteidigung, durch genaues Beobachten der Natur. Ähnlich wie die sibirischen Schamanen eigneten sie sich die Fähigkeiten der Tiere an – das Eins-werden mit ihnen und ihrem Gegenüber. Das erfolgt unter anderem durch spezielle Atemtechniken.

Drache (long) – Techniken zur geistigen Entwicklung (eine Art „Mentaltraining“)
Schlange (she) – Dehnungstechniken
Tiger (hu) – Techniken zur Stärkung von Knochen und Muskeln
Leopard (pao) – Training von Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer
Kranich (he) – Techniken zur allgemeinen Kräftigung und Vitalitätssteigerung

Quelle:
Seite „Shaolin Kung Fu“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 31. März 2009, 12:55 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Shaolin_Kung_Fu&oldid=58526608 (Abgerufen: 8. Juni 2009, 06:53 UTC)

 
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