Elemente

Die asiatischen Kampfkünste als komplexes System, das sich, um die Entwicklung des gesamten Menschen, in geistiger, körperlicher und spiritueller Hinsicht bemüht. Im früheren Asien war Kung Fu ein Weg, die uns umgebenen Energien zu erkennen und zu nutzen. Im Einklang mit der Natur zu handeln, um so das eigene Ich zu erfahren.

Die Lehre der 5 Elemente von Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz ist so in allen menschlichen Bereichen anwendbar. Wasser fördert Holz, Metall fällt es und Holz gibt dem Feuer seine Energie … Diese Erkenntnisse machte man sich auch in den Kampfkünsten nutzbar.

Welche Technik ist einsetzbar bei einem feuer-betonten Angriff? Welchem Element gehört der Gegner an? Meist handelt es sich um eine Mischung der Elemente, wobei eines überwiegt. Bei fortgeschrittenen Schülern sollten alle Elemente ausgeglichen sein. Um dies zu erreichen, ist aber auch immer eine Arbeit an unseren menschlichen Schwächen nötig, da jedes Element positive, wie negative Gemütszustände verstärkt.

Es geht darum, das Prinzip von Yin und Yang und letztlich des Dao’s den Schülern begreiflich zu machen – die Wechselwirkungen der Elemente untereinander zuerkennen. Von tun und nicht tun, Ursache und Wirkung … Lösungen immer auf derselben oder einer höheren Ebene erfolgen können.

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