DRACHE - Die Kraft des Geistes dominiert über die Kraft des Körpers

Der Drache erweckt das Qi und dringt damit in höhere Bewusstseinssphären vor. In China gilt der Drache als Glückszeichen. Alle Körperteile werden zum Angriff genutzt. Drachen sind im Stande auf den jeweiligen Elementen zu reiten, es gibt: Erddrachen, Feuerdrachen, Wasserdrachen etc.. Der Drache steht für geistige Stärke und bedingt damit die Ausbildung des Konzentrationsvermögens und der Sehkraft. Er genießt eine hohe Bewegungsfreiheit, was sich in seinen gewandten und flexiblen Bewegungen ausdrückt. Seine Angriffe erscheinen dabei für sein Gegenüber nahezu unberechenbar. 

Dominant für den Drachen verwirklichen wir Doppelhandballenschläge, Vorwärts- und Rückwärtsfegen. Die Angriffs und Ausweichbewegungen, sollen sofort in jegliche Richtungen erfolgen können. Gedrehte Sprünge symbolisieren das Wenden und Drehen des Drachens. Die Luft wird bei geschlossenem Mund langsam, mühelos und gleichmäßig durch die Nase eingeatmet und sammelt sich über dem Zwerchfell. Die Zunge liegt oben am Gaumen an. Bei den Übungen zum Drachen-Stil kommt es vor allen Dingen auf das Leichte, Bewegliche und Ungezwungene an. Alles ist so aufeinander abgestimmt, dass der Drache sich zu jeder Zeit in jede Richtung hinwenden kann.

Quellen:
Abs. 1 – Seite „Tierstile des Kungfu“. In: Wing Chun Kung Fu. URL: https://www.wingchunkungfu.de/artikel/Tierstile-des-Kungfu.html (abgerufen am 15.06.2018).
Abs. 2 – Seite „Die Tierstiele“. In: Shaolin-Mönche. URL: https://www.shaolin-moenche.de/Die-Tierstile-des-Shaolin-Kung-Fu/9a932817-e58a-4725-8034-61f3f0e1fbb0 (abgerufen am 15.06.2018).

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